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"Eigenkapital sind dem Unternehmen zufließende Mittel, die als Leistungen der Gesellschafter zu betrachten sind (also auch der Gewinn, und zwar unabhängig davon, ob er ausgeschüttet wird oder nicht). Das Eigenkapital ist letztlich der Anteil der Eigentümer am Gesellschaftsvermögen, das den Gläubigern der Gesellschaft haftet."

 

Eine Innenfinanzierung über Eigenkapital ist somit die "teuerste" Finanzierungsform, die Gesellschaftern zur Verfügung steht, da es als vollumfängliches Haftkapital eine entsprechende Verzinsung verlangen muss.

 

Dies ist jedoch der theoretische Ansatz und befasst sich mit der reinen Verzinsung. Diese Darstellungsweise vernachlässigt die Opportunitätskosten oder -erträge. Oft kann ein Unternehmen, in dem es z.B. stille Reserven hebt, Liquidität und Sondererträge generieren und am Ende des Jahres durch Gewinnthesaurierung das Eigenkapital erhöhen. In solch einem Fall würde sich "teuer" relativieren.

 

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